| Beizen und Passivieren nichtrostender
Stähle
Beizbad

Chemisches Beizen ist ein kontrolliertes
Oberflächenbehandlungsverfahren für Metallbauteile.
Hier werden Materialschichten durch die Beizsäure aufgelöst
und abgetragen. So wird eine entsprechende Oberflächenreinigung
erzielt.
Beizen erfolgt mittels Eintauchen der Werkstücke in Beizbäder
oder Auftragung der Beize auf die Oberfläche. So entsteht
eine ungestörte, metallisch saubere Schicht, die in Verbindung
mit dem Luftsauerstoff eine homogene Passivschicht bildet.
Beschleunigte Passivierungsbildung erfolgt im Einzelfall mittels
Passivierungsmittel.
Gleichmäßiges Einwirken der Beizstoffe setzt Fett-
und Schmutzfreiheit der Werkstücke voraus. Störende
Substanzen bzw. Schichten auf dem Werkstück müssen
vor dem Beizen entfernt werden.
Eine Vorreinigung ist je nach Verschmutzungsgrad auch in unserer
Anlage möglich (z. B. Tauchbad mittels alkalischen Abkochentfettung,
Einsprühen mit Edelstahlreinigern).
Unterschiedliche Gefüge des Grundwerkstoffes und vorher
erfolgte individuelle Bearbeitung haben unterschiedliche Auswirkungen
auf das Beizverhalten der Werkstoffe.
Bei dem entsprechender Notwendigkeit wird in diesen Fällen
der Beizprozess eingestellt und/oder mit nachgeschalteter
Spülung oder Passivierung den Erfordernissen des Materials
angepasst.
In der Abteilung Beizerei stehen drei
unterschiedlich große Beizbäder zur Verfügung:

Die Produktionsbäder werden im Rahmen der Qualitätssicherung
in regelmäßigen Abständen hinsichtlich Qualität
und Einstellparameter kontrolliert und regeneriert.
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