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Elektrolytisches Polieren nichtrostender Stähle

Elektrolytisches Polieren ist eine elektrochemische Behandlung, die zur Einebnung und zum Glänzen einer ursprünglich matten und rauen metallischen Oberfläche führt.
Das Werkstück wird in ein mit speziellen Elektrolyten gefülltes Bad getaucht. Die Parameter sind so eingestellt, dass unter einebnenden Bedingungen belastungsfrei Material abgetragen wird.
Bevorzugt werden Rauigkeitsspitzen abgetragen. Zunächst erfolgt eine Verringerung der Mikrorauigkeit, bei Ausdehnung der Behandlungszeit auch die der Makrorauigkeit. Verbunden damit ist entsprechend Zusammensetzung des Elektrolyten der Glanzeffekt (elektrolytisches Glänzen). Werkstückkanten werden schneller abgetragen als die Oberflächen, feine Grate werden als Erstes beseitigt (elektrolytisches Entgraten).

Elektropolieren durch anodische Schaltung bewirkt einen Passivierungseffekt, da dem Werkstück in der Elektrolyse besonders stark Sauerstoff angeboten wird. Die für die Korrosionsbeständigkeit unumgängliche Chromoxidschicht bildet sich voll und dicht an der Oberfläche aus.
Für ein optimales Ergebnis ist eine Vorreinigung notwendig. Fremdbestandteile (Fette, Ölrückstände usw.) können optional in unserer Anlage entfernt werden (Beizen oder alkalisches Entfetten).

In der Abteilung Elektropolieren stehen unterschiedliche Behandlungsbecken zur Verfügung:

Die Produktionsbäder werden im Rahmen der Qualitätssicherung in regelmäßigen Abständen hinsichtlich Qualität und Einstellparameter kontrolliert und regeneriert.

Auf Kundenwunsch erfolgt die Messung und Protokollierung des Mittenrauwertes (Ra-Wert) in Mikrometern.

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